Bezirks-Delegiertenversammlung

Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren auf Bezirksebene

10.215 Jugendliche in 583 Jugendfeuerwehren aktiv

Lilienthal (OHZ). Rund 45 Delegierte aus den zwölf Landkreisen der Bezirksebene Lüneburg trafen sich am Sonnabend, den 29. Januar in Lilienthal (OHZ) zur Bezirks-Delegiertenversammlung. Neben den obligatorischen Berichten standen hier auch Wahlen und neue Informationen auf der Tagesordnung.

 

BJF_Personen

von links: Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Volker Claus, Fachbereichsleiter Wettbewerbe Christian Neuber, Fachbereichsleiterin Andrea Neuschulz-Juskowiak, Helmut Töteberg für den Arbeitskreis Integration auf Landesebene und stellvertretender Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Sven Kakies

Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Volker Claus gab in seinem Jahresrückblick einen Rückblick auf verschiedene Veranstaltungen. Besonders hob er das 12. Spiel-ohne-Grenzen in Boltersen (LG) hervor, an dem rund 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich über lustige Spiel und eine perfekte Organisation freuten. Als Gewinner ging die Gruppe aus Lüthenthien (DAN) hervor. In der Bezirksebene Lüneburg gibt es derzeit 583 Jugendfeuerwehren, in denen sich 10.215 Mädchen und Jungen engagieren. In den 81 Kinderfeuerwehren sind 1.377 Mitglieder aktiv. Claus weist auch auf die beachtliche Zahl von 808 Übernahmen in die aktiven Abteilungen hin.

 

Landes-Jugendfeuerwehrwart Uwe Küthe machte deutlich, dass angesichts der deutlichen Tendenz rückläufiger Mitgliederzahlen das Hauptaugenmerk der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr auf der Mitgliederwerbung liegt. Vor allem in der Förderung der Kinderfeuerwehren und die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund erhofft man sich eine erfolgreiche Möglichkeit, dem demografischen Wandel entgegenzusteuern. Beim Concordia-Umweltschutzpreis waren unter den 11 Preisträgern sechs Jugendfeuerwehren aus der Bezirksebene Lüneburg, hob Küthe hervor.

Für Diskussionsstoff sorgte die Neufassung eines Runderlass für die Arbeit in den Kinder- und Jugendfeuerwehren des Ministeriums für Inneres und Sport. Erstmals wurde die notwendige Qualifikation der Jugendfeuerwehrwarte definiert und die Arbeit in den Kinderfeuerwehren reguliert. Die Mehrzahl der Delegierten sahen durch den Runderlass erschwerte Bedingungen für die Arbeit in den Jugendfeuerwehren und der Personalauswahl für die Funktionen der Jugendfeuerwehrwarte vor Ort.

Die Delegierten trafen unter dem Punkt Wahlen einige wichtige Personalentscheidungen. Als Fachbereichsleiterin wurde Andrea Neuschulz-Juskowiak aus Bergen an der Dumme einstimmig gewählt. Für die Mitarbeit im Arbeitskreis Integration auf Landesebene wird Helmut Töteberg von den Delegierten entsandt. Beide Funktionen wurden mit dieser Delegiertenversammlung neu gebildet. Der Fachbereichsleiter Wettbewerbe Christian Neuber wurde einstimmig wiedergewählt und neuer Kassenprüfer ist Heino Böttjer aus dem Landkreis Rotenburg.

Als besondere Veranstaltungen im kommenden Jahr steht das achte Bezirkszeltlager im Vordergrund. Es wird in der Zeit vom 6. bis 13. August in Harsefeld im Landkreis Stade stattfinden. Bisher haben sich siebzig Jugendfeuerwehren angemeldet, so dass die Organisatoren mit rund 1.100 Teilnehmern rechnen können. Als Veranstaltungsort für das danach folgende Bezirkszeltlager im Jahr 2014 wurde bereits jetzt Wietze im Landkreis Celle festgelegt. Der Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb, der in ganz Deutschland nach den gleichen Richtlinien durchgeführt wird, findet am 25. und 26. Juni mit einem zweitägigen Zeltlager in Loxstedt im Landkreis Cuxhaven statt.

Für die Ausrichtung der Bezirks-Delegiertenversammlung überreichte Volker Claus an den Lilienthaler Ortsbrandmeister Andreas Hensel den Dankeswimpel der Bezirks-Jugendfeuerwehr und lobte die hervorragende Organisation und Unterstützung bei der Durchführung dieser Versammlung.

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