Abnahme der Jugendflamme (Stufe 1) in Kassebruch

Abnahme der Jugendflamme (Stufe 1) in Kassebruch

KASSEBRUCH. Zahlreiche Jugendfeuerwehrmitglieder aus den Jugendfeuerwehren in der Samtgemeinde Hagen konnten bei einer Abnahme zum Leistungsabzeichen Jugendflamme (Stufe 1) tadellos punkten. Ohne Schwierigkeiten haben sie das ersehnte Leistungsabzeichen ergattert, nachdem sie schwierige Aufgaben zu lösen hatten.

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Frühe Vorbereitung legte den Grundstein für einen nachhaltig hohen Ausbildungsstand bei den Jugendfeuerwehrleuten in der Samtgemeinde Hagen. Bereits zum sechsten Mal wurde die Jugendflamme der Stufe 1 abgenommen. Das Ausbildungsprogramm machte sich auch diesmal bezahlt und überzeugte selbst Führungskräfte von Gemeinde- beziehungsweise Abschnittsjugendfeuerwehr.

 

Schon im Vorfeld haben sich die Anwärter für die Jugendflamme auf den besonderen Tag optimal vorbereitet. Am Tag der Abnahme schwand die anfängliche Nervosität und so konnten viele von ihnen beispielsweise in Bestzeit das Armaturenmännchen zusammen kuppeln. Unter optimalen Bedingungen stellten die insgesamt 26 Teilnehmer aus  Kassebruch, Hagen, Sandstedt, Uthlede, Lehnstedt und Bramstedt auch bei den anderen Aufgaben ihr Können unter Beweis.

„Die Mädchen und Jungen haben bewiesen, dass sie seit ihrem Eintritt in die Jugendfeuerwehr eine Menge dazu gelernt haben“, urteile Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Hendrik Twarloh bereits vor der offiziellen Verleihung an Ende eines ereignisreichen Tages. „Sie haben einen hohen Ausbildungsstand erreicht. Damit sind sie für die weitere Zeit in der Jugendfeuerwehr und einem möglichen späteren Übertritt in die aktiven Gruppen der Ortsfeuerwehren bestens gerüstet.“

In Windeseile wurde beispielsweise der Notruf abgesetzt. Außerdem legte der Kassebrucher Timon Koch die geforderten Knoten und Stiche an. Seine Mitstreiterin Jasmin Warnke (Uthlede) erklärte souverän die Funktionen eines Verteilers: „Der Verteiler ist eine wasserführende Armatur der Feuerwehr“, erläuterte sie Prüfer Peter Aschen. „Er dient dem Verteilen des Löschmittels von einer Zuleitung auf mehrere Schlauchleitungen oder in Sonderfällen auch dem Sammeln von Löschwasserströmen aus mehreren Leitungen.“

Aschen war beeindruckt, ebenso wie bei den übrigen Prüflingen, die weitere Feuerwehrarmaturen erklärten. Selbst die Handhabung und Bestandteile des Strahlrohres konnten die Mädchen und Jungen mühelos wieder geben. Der elfjährige Carsten Steilen überzeugte als jüngster Teilnehmer mit Angaben, die man von einem Hydrantenschild ableiten kann. Zudem rollten die Nachwuchs-Brandschützer einen Schlauch auf.

Zum Schluss fieberten sämtliche Teilnehmer dem Ergebnis der Prüfung entgegen. Gemeindejugendwart Hendrik Twarloh übereichte allen Jugendfeuerwehr-Mitgliedern das Abzeichen der Jugendflamme (Stufe 1). Die Jugendfeuerwehrmitglieder nahmen sie stolz entgegen. Mit ihnen freuten sich ihre Betreuer.

Bestanden haben Darius Struß, Julian Dieterichs, Jan-Philipp Callenius, Tabea Koch, Timon Koch (alle Kassebruch), Thorben Brinkmann, Fabian Finn Windhorst (beide Hagen), Luca Klaus (Sandstedt), Jasmin Warnke, Jana Ficke, Florian Schroeter, Tima Erasmi, Henner Schnibbe und Thobias Holz (alle Uthlede).

Auch die Mitglieder Lenne Kosak, Ole Kosak, Bjarne Horchler, Mario Nührenberg, Marco Nührenberg, Jan Malte Heissenbüttel, Fabian Kendzior, Sven Dieckmann, Carsten Steilen und Lars Schnibbe von der Jugendfeuerwehr Lehnstedt/Heine bestanden die Prüfung ebenso wie Mirco Schwertner und Matti Dieckelt von der Jugendfeuerwehr Bramstedt. (oos)

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